Mittwoch, 8. Februar 2012

Mal etwas zum Nachdenken...

Als ich noch ein Welpe war....


Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich Dich mit meinen Possen und brachte Dich zum Lachen. Du nanntest mich Dein Kind, und trotz einer Anzahl durchgekauter Schuhe und so manchem abgeschlachteten Sofakissen wurde ich Dein bester Freund. Immer wenn ich "böse" war, erhobst Du Deinen Finger und fragtest mich "Wie konntest Du nur?" - aber dann gabst Du nach und drehtest mich auf den Rücken, um mir den Bauch zu kraulen.


Mit meiner Stubenreinheit dauerte es ein bisschen länger als erwartet, denn Du warst furchtbar beschäftigt, aber zusammen bekamen wir das in den Griff. Ich erinnere mich an jene Nächte, in denen ich mich im Bett an Dich kuschelte und Du mir Deine Geheimnisse und Träume anvertrautest, und ich glaubte, das Leben könnte nicht schöner sein. Gemeinsam machten wir lange Spaziergänge im Park, drehten Runden mit dem Auto, holten uns Eis (ich bekam immer nur die Waffel, denn "Eiskrem ist schlecht für Hunde", sagtest Du), und ich döste stundenlang in der Sonne, während ich auf Deine abendliche Rückkehr wartete.


Allmählich fingst Du an, mehr Zeit mit Arbeit und Deiner Karriere zu verbringen - und auch damit, Dir einen menschlichen Gefährten zu suchen.


Ich wartete geduldig auf Dich, tröstete Dich über Liebeskummer und Enttäuschungen hinweg, tadelte Dich niemals wegen schlechter Entscheidungen und überschlug mich vor Freude, wenn Du heimkamst und als Du Dich verliebtest. Sie, jetzt Deine Frau, ist kein "Hundemensch" - trotzdem hieß ich sie in unserem Heim willkommen, versuchte ihr meine Zuneigung zu zeigen und gehorchte ihr. Ich war glücklich, weil Du glücklich warst. Dann kamen die Menschenbabies, und ich teilte Deine Aufregung darüber. Ich war fasziniert von ihrer rosa Haut und ihrem Geruch und wollte sie genauso bemuttern.


Nur dass Du und Deine Frau angst hattet, ich könnte ihnen wehtun, und so verbrachte ich die meiste Zeit verbannt in einem anderen Zimmer oder in meiner Hütte. Oh, wie sehr wollte auch ich sie lieben, aber ich wurde zu einem "Gefangenen der Liebe".


Als sie aber größer waren, wurde ich ihr Freund. Sie krallten sich in meinem Fell fest, zogen sich daran hoch auf wackligen Beinchen, pieksten ihre Finger in meine Augen, inspizierten meine Ohren und gaben mir Küsse auf die Nase. Ich liebte alles an ihnen und ihre Berührung - denn Deine Berührung war jetzt so selten geworden - und ich hätte sie mit meinem Leben verteidigt, wenn es nötig gewesen wäre.


Ich kroch heimlich in ihre Betten, hörte ihren Sorgen und Träumen zu, und gemeinsam warteten wir auf das Geräusch Deines Wagens in der Auffahrt. Es gab einmal eine Zeit, da zogst Du auf die Frage, ob Du einen Hund hättest, ein Foto von mir aus der Brieftasche und erzähltest Geschichten über mich. In den letzten Jahren hast Du nur noch mit "Ja" geantwortet und das Thema gewechselt. 


Ich hatte mich von "Deinem Hund" in "nur einen Hund" verwandelt, und jede Ausgabe für mich wurde Dir zum Dorn im Auge.


Jetzt hast Du eine neue Berufsmöglichkeit in einer anderen Stadt, und Du und sie werdet in eine Wohnung ziehen, in der Haustiere nicht gestattet sind. Du hast die richtige Wahl für "Deine" Familie getroffen, aber es gab einmal eine Zeit, da war ich Deine einzige Familie.


Ich freute mich über die Autofahrt, bis wir am Tierheim ankamen. Es roch nach Hunden und Katzen, nach Angst, nach Hoffnungslosigkeit. Du fülltest die Formulare aus und sagtest "Ich weiß, Sie werden ein gutes Zuhause für sie finden". Mit einem Achselzucken warfen sie Dir einen gequälten Blick zu.
Sie wissen, was einen Hund oder eine Katze in "mittleren" Jahren erwartet - auch mit "Stammbaum". 


Du musstest Deinem Sohn jeden Finger einzeln vom Halsband lösen, als er schrie "Nein, Papa, bitte! Sie dürfen mir meinen Hund nicht wegnehmen!" Und ich machte mir Sorgen um ihn und um die Lektionen, die Du ihm gerade beigebracht hattest: über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und Verantwortung, und über Respekt vor allem Leben. Zum Abschied hast Du mir den Kopf getätschelt, meine Augen vermieden und höflich auf das Halsband und die Leine verzichtet. Du hattest einen Termin einzuhalten, und nun habe ich auch einen.


Nachdem Du fort warst, sagten die beiden netten Damen, Du hättest wahrscheinlich schon seit Monaten von dem bevorstehenden Umzug gewusst und nichts unternommen, um ein gutes Zuhause für mich zu finden. Sie schüttelten den Kopf und fragten "Wie konntest Du nur?"


Sie kümmern sich um uns hier im Tierheim so gut es eben geht. Natürlich werden wir gefüttert, aber ich habe meinen Appetit schon vor Tagen verloren. Anfangs rannte ich immer vor ans Gitter, sobald jemand an meinen Käfig kam, in der Hoffnung, das seiest Du - dass Du Deine Meinung geändert hättest - dass all dies nur ein schlimmer Traum gewesen sei...


Oder ich hoffte, dass es zumindest jemand wäre, der Interesse an mir hätte und mich retten könnte. Als ich einsah, dass ich nichts aufzubieten hatte gegen das vergnügte Um – Aufmerksamkeit - Heischen unbeschwerter Welpen, ahnungslos gegenüber ihrem eigenen Schicksal, zog ich mich in eine ferne Ecke zurück und wartete.


Ich hörte ihre Schritte als sie am Ende des Tages kam, um mich zu holen, und trottete hinter ihr her den Gang entlang zu einem abgelegenen Raum.


Ein angenehm ruhiger Raum. Sie hob mich auf den Tisch und kraulte meine Ohren und sagte mir, es sei alles in Ordnung. Mein Herz pochte vor Aufregung, was jetzt wohl geschehen würde, aber da war auch ein Gefühl der Erleichterung. Für den Gefangenen der Liebe war die Zeit abgelaufen.


Meiner Natur gemäss war ich aber eher um sie besorgt. Ihre Aufgabe lastet schwer auf ihr, und das fühlte ich, genauso wie ich jede Deiner Stimmungen erfühlen konnte.


Behutsam legte sie den Stauschlauch an meiner Vorderpfote an, während eine Träne über ihre Wange floss. Ich leckte ihre Hand, um sie zu trösten, genauso wie ich Dich vor vielen Jahren getröstet hatte. Mit geübtem Griff führte sie die Nadel in meine Vene ein. Als ich den Einstich fühlte und spürte, wie die kühle Flüssigkeit durch meinen Körper lief, wurde ich schläfrig und legte mich hin, blickte in ihre gütigen Augen und flüsterte "Wie konntest Du nur?"


Vielleicht verstand sie die Hundesprache und sagte deshalb "Es tut mir ja so leid". Sie umarmte mich und beeilte sich mir zu erklären, es sei ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass ich bald an einem besseren Ort wäre, wo ich weder ignoriert noch missbraucht noch ausgesetzt werden könnte oder auf mich alleine gestellt wäre - einem Ort der Liebe und des Lichts, vollkommen anders als dieser irdische Ort. Und mit meiner letzten Kraft versuchte ich ihr mit einem Klopfen meines Schwanzes zu verstehen zu geben, dass mein "Wie konntest Du nur?" nicht ihr galt. Du warst es, mein geliebtes Herrchen, an den ich dachte. Ich werde für immer an Dich denken und auf Dich warten.


Möge Dir ein jeder in Deinem Leben so viel Loyalität zeigen...

Dienstag, 7. Februar 2012

let it snow ...

Da steht man in der Früh auf und was ist? JA alles ist weiß! 
Eigentlich ist Schnee ja schön aber ehrlich gesagt bin ich schon sehr auf Frühling eingestellt, Blumen, Vögel ach ist das schön...
Shari ist ein wenig zwiegespalten beim Thema Schnee, auf der einen Seite mag sie ihn total auf der anderen Seite lässt sie Schnee zwischen den Zehen immer Humpeln als hätte sie sich ein Bein gebrochen! Eine Pfote mit Schnee ist ja noch ok 2 Pfoten mit Schnee wird schon witziger besonders wenn sie auf der gleichen Seiten sind und Shari kurz vorm kippen ist :)
was da los?

jaja stress hier nicht rum, kuck ja schon :)
Am Nachmittag hatten wir auch Hicki hier zu Besuch der während ich am kochen war ein wenig geheult hat der Arme, aber so ist er halt der sehr sensible Senior...
och da heult einer :/

der Heuler

Shari der Tröster ... 
kleines Mittagsschlaferl :)

Shari trifft Katze oder kuck mal wer da brummt...

Heute hatten wir die Chance Katzen zu treffen! Erste Reaktion war keine Reaktion :) die Katzen wurden einfach mit Gleichgültigkeit gestraft ...
nach ein paar Minuten dann der gespannte Blick Richtung Katze gefolgt von fixieren und anschleichen, die Katze schaltet gleich die Panik Leuchte ein, Shari wird immer gespannter und will dort hin, aber zum Schutz von Hund und Katze durfte sie nicht von der Leine und musste immer einen Sicherheitsabstand einhalten! Will ja ned das wer verletzt wird und man muss hier dazu sagen das die Katzen nicht immer die besten Erfahrungen gemacht haben mit Hunden und sowohl auf Seite von Katze und auch Hund immer Neugierde mit im Spiel war und eben auch eine große Portion Unsicherheit! 
Total Shari hat sie dann auf einmal eine kleine Mücke gefunden und diese gejagt, die Katze war ihr total Wurscht, hätte sich die Katze nicht wieder ein wenig Bewegt, denn das veranlasste meinen minimini Wuffi auf einmal die Katze anzuknurren!!! Ein wenig leise aber immerhin! Hab Shari echt nu nie so Knurren gehört, ausser beim Spielen aber so auf Ernst war das heute das erste mal...
wo is es Katzi?
aber wir werden da drann bleiben und ich denke das über kurz oder lang sich Hund und Katze verstehen werden...
War auch für Shari ein wenig verwirrend eine Katze zu sehen, immerhin sieht es fast aus wie ein Hund aber riecht ganz anders und verhält sich auch anders und das schlimmste es Brummt wenn man es streichelt ;) ...

was ich toll fand heute war die Tatsache das ich eine neue Delle mit Lackschaden am Auto habe! Nach dem ersten Aufregen und einem Glücklichen Zufall auf der Heimfahrt wurde mir auch klar welcher Depp das gemacht hat und ich kann mit Stolz verkünden diese Delle ist entstanden durch einen Twingo! Mal kucken was der Besitzer des Autos Morgen dazu sagt wenn ich ihm mitteile das er den Schaden bezahlen darf oder eine Anzeige bekommt ...
Also ein hoch auf meine Nachbarn...


Montag, 6. Februar 2012

Bilder nachtrag ...

meine Ausrüstung...

Gruppe marsch ;)
unsere Hütte endlich gefunden...

schöne Gegend aber weiter Weg

juhuuu Feuer und Tee/Kaffee ist schon gemacht


Gemütliche erste Runde


fließendes Wasser hatten wir auch

Brot backen


Tom beim Holzhacken

zwei "Wach"Hunde

Tom immer nu beim Holz hacken, wie ein Berserker



und irgendwann war er fertig 


unser Kompost WC 
Eingang in mein Reich ;)

mein Schalafplatz 


schöne Aussicht

der Iglu...





mein Biwaksack und so...





was eine Kerze so alles kann


der leuchtende Iglu ...


da waren es dann schon 3 Kerzen

der Beweis


wie die Sardinen...



unser Oberchef da Alex ...


Samstag, 4. Februar 2012

We have survived a night with -4° Fahrenheit or -20°C

Gestern war es soweit Shari durfte eine Nacht bei meinen Eltern verbringen, da ich auf einen Erlebnispädagogischen Ausflug war in Bad Goisern.

Wie immer wenn die Kinder das erste mal nicht daheim schlafen macht man sich Sorgen ob e alles gut geht und so funktioniert wie man sich das vorstellt!
Shari war einfach a Traum hab ich heute erfahren, total brav, nicht geweint nur brav mit einem Ohr und Aug auf mich gewartet :)
Tja kaputt gemacht hat sie auch nichts der braver Wuffi (mal ehrlich aber was anderes hätte nun auch niemand von ihr erwartet oder???)

Währenddessen war ich auf den Weg in ein Riesen Abenteuer, eine Nacht in einem Camp mitten im Wald, umgeben von lauter Bäumen, Bergen und einem kleinen Bacherl (also wir hatten auch fließendes Wasser).
Der Weg ins Camp war steil, Eisig und beschwerlich, dafür war die Freude beim Anblick der Hütte Riesen groß! Das Gefühl beim Anblick des brennenden Feuers und der ersten Tasse heißen Tee war einfach unbeschreiblich :)
Als erstes wurde gleich für alle Suppe gemacht damit wir dann mit neuer Energie an den Bau des Iglus gehen konnten. Ich und ein zweiter haben uns aber für eine Schneehöhle entschieden da wir lieber unsere Ruhe haben wollten, also ran an die Schaufeln und dann wie ein Nacktmull >Foto Nacktmull< Gänge schaufeln! 2 Meter rein in den Schnee dann 60cm hoch und dann ein Plateau buddeln also wieder mehr als 2 Meter Schaufeln! Arbeit für einige Stunden auch wenn es sich nicht nach soviel anhört aber allein das rein und raus krabbeln um den Schnee weg zu bekommen war schon sehr sehr anstrengend, jedoch hat sich die Arbeit mehr als gelohnt! Der Iglu der einen wurde super, die Höhlen genauso und Temperatur  technisch waren wir anscheinend viel besser dran als diejenigen die in der Hütte geschlafen haben (in der sie einige Festmeter Holz verfeuert haben um es ein wenig warm zu haben!
Die Nacht war echt ein tolles Erlebnis, würde ich sie gerne wiederholen? Hmmm ich weiß es heute ehrlich gesagt nicht!
Im Moment freu ich mich total auf ein warmes kuscheliges Bett mit meinem Baby :)
Die Nacht war trotz der -20°C in meiner Schneehöhle nicht wirklich kalt, einzig der Weg zum WC war mitten in der Nacht unerträglich!!! Aber selber Schuld was trink ich denn auch soviel Tee ...
Resümee: eine wirklich sehr tolle Erfahrung die mir gezeigt hat was man alles aushalten kann und wie belastbar man selber ist! Eine Erfahrung die ich unter keinen Umstand missen möchte, zumal wir auch das große Glück hatten das niemanden etwas passiert ist!!!

Ich bin stolz auf mich und auch auf meine restliche Gruppe!!!

PS es wurden auch Fotos gemacht, welche aber aufgrund meines Zustandes erst Morgen folgen werden

Mittwoch, 1. Februar 2012

sexy Hintern...

bin gespannt wie viele Leute allein wegen dem Titel hier drauf Klicken ;)

langsam bekommt mei Maus Muskeln :)
und noch ein paar Cockroach Fotos denn ihr ist es echt nie zu ungemütlich...
weder unter dem Lapi...

immer am aufpassen der Wachhund...

noch mit überstecktem Hals ...

und da viel es mir wie Schuppen von den Augen ...


jooo Erkenntnisse des Tages:

1) wenn du zum Arzt sagt da tut es weh kannst dir sicher sein das er 5minuten drauf rum drückt
2) wenn er dir sagt das ma da Injektion rein geben könnt und du sagst nein drauf, dann drückt er wieder 5 Minuten drauf rum
3) auf die frage tut es da weh is es besser immer mit nein zu antworten denn im falle eines "ja" passiert folge richtig genau was? richtig er drückt 10 Minuten genau auf die stelle wie dir tränen in die Augen schießen und du nach deiner Mutti schreist...

jo und dann fragt mich nu mal wer was i bitte eine halbe Stunde beim Orthopäden mach, aja seine Erkenntnis war das ich zum verdacht des Miniskus Schadens, der so vermutet er wie ein sauperer schnitt ist, ich nun auch über eine gereizte sehne verfüge und man mein knie und ich zitiere "sehr vorsichtig (man beachte nun MEINE Erkenntnis von vorher) behandeln muss und ma NICHT zu viel drann rum DRÜCKEN sollte usw ...

aber bis auf die Tatsache das Ärzte tolle Dominas (was ist eigentlich eine männliche Domina??? ein Dominator???naja Wurst) wären sind sie doch ganz nett im großen und ganzen ...